Modell SYN-9110DPLUS

  • Portables automatisiertes Kalibriersystem für Beschleunigungssensoren
  • Rückführbare Kalibrierungen nach ISO 16063
  • Als System kalibriert gemäß ISO 17025
  • Großer Frequenzbereich
  • Datenarchivierung
  • Für ICP®-Sensoren und optional für Sensoren mit Ladungsausgang
  • Upgrade vorhandener Schwingungskalibratoren 9110D möglich
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Automatisiertes Kalibriersystem 9110DPLUS

Das automatisierte Kalibriersystem 9110DPLUS ermöglicht es dem Anwender, Beschleunigungssensoren direkt am Einsatzort zu überprüfen. Das System besteht aus einem Schwingungskalibrator 9110D von The Modal Shop, Inc., einer Messdatenerfassungs- und Steuereinheit sowie einer Software, die auf einem vom Anwender bereitgestellten Laptop installiert wird.

Mit Hilfe der 9110DPLUS-Software werden die Kalibrierpunkte automatisch angefahren und die Kalibrierdaten der geprüften Sensoren dabei protokolliert. Die Parametrierung des Kalibriervorgangs erfolgt komfortabel über eine grafische Bedienoberfläche. Das System wird komplett eingerichtet und mit einer Kalibrierung gemäß ISO 17025 geliefert. Auch bereits vorhandene Kalibratoren 9110D können in ein 9110DPLUS-System integriert werden.


Herzstück des 9110DPLUS-Systems: der Schwingungskalibrator 9110D

Bei dem Schwingungskalibrator 9110D handelt es sich um eine robuste, portable Lösung für die Kalibrierung von Beschleunigungssensoren. Ein wesentlicher Vorteil des Gerätes ist die Möglichkeit der Kalibrierung von Sensoren am Einsatzort in der Industrieanlage oder im Labor. Stillstandzeiten oder die Verwendung von Ersatzsensoren zur Überbrückung der Abwicklungszeit von Kalibrierungen in einem externen Labor werden so vermieden.

Der Kalibrator verfügt über einen internen Referenzsensor sowie eine ICP®-Versorgung für die zu kalibrierenden Sensoren. Kalibrierungen sind im Frequenzbereich von 10 … 10.000 Hz möglich. Prüffrequenzen und -amplituden können über die Bedienelemente einzeln ausgewählt werden. Zwei BNC-Buchsen, die das Auslesen des Referenzsensorsignals und die Ansteuerung des Shakers ermöglichen, gestatten die Integration des Schwingungskalibrators in das hier vorgestellte 9110DPLUS-System mit erweiterter Funktionalität.


Ablauf einer Kalibrierung mit dem Kalibriersystem 9110DPLUS

Die Inbetriebnahme eines 9110DPLUS-Systems ist in wenigen Arbeitsschritten und mit einem geringen Zeitaufwand erledigt.

Die Messwerterfassungseinheit wird mit dem Kalibrator 9110D und dem Laptop verbunden. Anschließend wird der zu kalibrierende Sensor auf dem Referenzsensor des Kalibrators montiert und ebenfalls an die Messbox angeschlossen. Die Parametrierung der durchzuführenden Kalibrierung wird in der 9110DPLUS-Software vorgenommen. Über die Software wird auch der Kalibriervorgang gestartet, der in kurzer Zeit ohne manuelles Eingreifen abläuft. Die Kalibrierwerte werden in einer Datenbank und optional in einem gedruckten Kalibrierzertifikat dokumentiert. Unmittelbar danach steht der Sensor wieder für seinen Einsatzzweck zur Verfügung.


Die Bedienoberfläche

Die Bedienoberfläche gestattet eine komfortable Konfiguration der gewünschten Kalibrierparameter. Neben der Testamplitude lassen sich auch die Prüffrequenzen einstellen. Die Frequenzen werden in modellspezifischen Profilen gespeichert, so dass eine wiederholte Konfiguration bei Kalibrierung mehrerer Sensoren des gleichen Modells nicht erforderlich ist. Der Kalibriervorgang wird auf Knopfdruck gestartet und läuft automatisch ab. Die Möglichkeit der Abspeicherung der gewonnenen Kalibrierdaten in einer Datenbank gewährleistet die Rückverfolgbarkeit der Prüfhistorie jedes Sensors.


Dokumentation der Kalibrierung

Heutige Qualitätsmanagementsysteme stellen umfassende Dokumentationsanforderungen, die auch die Prüfmittelüberwachung betreffen. Daraus resultierend ist es meist nicht ausreichend, die Kalibrierergebnisse in einer Datenbank abzuspeichern, sondern es wird eine schriftliche Dokumentation mit Unterschrift des Prüfers gefordert.

Mit der 9110DPLUS-Software gestaltet sich die Dokumentation der Kalibrierungen besonders einfach. Nach Abschluss des Kalibriervorgangs genügt ein Knopfdruck, um ein Kalibrerzertifikat auszudrucken. Die Kalibrierwerte sind dort tabellarisch aufgelistet und in einer Frequenzgangkurve visualisiert. Hinzu kommen weitere Angaben wie Inventarnummer, Prüfdatum, Prüfer und eine eindeutige Kalibrierscheinnummer. Auch das nachträgliche Drucken von Zertifikaten ist dank der Kalibrierdatenbank möglich, wenn zum Beispiel am Prüfort kein Drucker zur Verfügung steht.


Broschüre
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Kalibrier­lösungen

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